Terenin Alexey

Alexey Terenin ist 1969 in Moskau geboren und in Prag aufgewachsen. Als Sohn eines Architekten machte er seinen Abschluss auf der Moskauer Hochschule für Architektur im Jahre 1992. Auf seinen Akademischen Abschluss folgte die Einladung, ein Bühnenbild für die Inszenierung des Balletts "Capriccio" von Igor Strawinsky am Moskauer Bolschoi Theater zu entwerfen. Seine Karriere als Maler begann Terenin mit Ausstellungen in den renommierten Galerien "Art Moderne"  und "M'ARS". Obwohl er nie als Architekt arbeitete, macht sich sein Wissen darüber klar in seinem Werk bemerkbar. Terenins gotisch beeinflusste Kompositionen sind deutlich von der seiner Wahlheimat Moskau inspiriert; seine Welt ist eine reiche Mischung des alten Ostens und des neuen Westens. Er sieht seine arbeiten als Reflexion jener Bedingungen, in denen sich der moderne Mensch wiederfindet, auch wenn zugleich viele Bezüge zur Bibel wie auch zur russischen Literatur vorhanden sind. es ist unmöglich, sich der klaren geschichtlichen Ausprägung seiner Arbeiten zu entziehen. Aber wessen Geschichte? diese Welt voller verträumter ruhe, die zuweilen an die Werke von Balthus erinnert, erscheint intuitiv merkwürdig nah. Es ist, als hätte Terenin ein kollektives gemeinsames Bewusstsein erschlossen, aus einem Ort in einer Zeit, den wir alle bereisten, uns aber nicht mehr richtig daran erinnern können. Terenin hat weltweit in Galerien ausgestellt, darunter in Moskau, Prag, London, Dublin, Rom, Paris, Tokio und Norfolk.
Zeige 1 bis 14 (von insgesamt 14 Artikeln)